Mit SPD wurde bildungspolitischer Aufbruch in Sachsen verpasst
(12.08.2009)
Zu Forderungen der SPD nach einem schnellen Umsteuern in der Bildungspolitik, erklärt Torsten Herbst, Generalsekretär der sächsischen FDP und bildungspolitischer Sprecher der FDP-Fraktion im Sächsischen Landtag:
"Mit der SPD in der Regierung wurde in Sachsen der bildungspolitische Aufbruch verpasst. Sie trägt Mitverantwortung für die Schließung zahlreicher Schulen und die Tatenlosigkeit angesichts des drohenden Lehrermangels. Zudem war sie wesentlich an der Aufweichung der Bildungsempfehlung für das Gymnasium beteiligt.
Zusammen mit der Errichtung von lediglich 11 Gemeinschaftsschulen zeigt sich damit eine magere Bilanz sozialdemokratischer Bildungspolitik. Wenn jetzt Forderungen der SPD nach einem Umsteuern in der Bildungspolitik laut werden, ist dies das Eingeständnis in die eigene Kraftlosigkeit. Für die Reform, welche die SPD jetzt anmahnt, hätte sie fünf Jahre lang Zeit gehabt."