Bahn-Pläne sind nicht hinnehmbare Zumutung für Sachsen
(11.03.2010)
Sachsen drohen Einschnitte im Bahn-Fernverkehr: Nach den Plänen der Bahn sollen mit dem Fahrplanwechsel im Dezember 2010 die ICE-Züge auf den Strecken Frankfurt-Leipzig-Dresden und Berlin-Leipzig-München nicht mehr im Stundentakt verkehren. Weiterhin geplant ist, die derzeitige schnelle Nord-Süd-Verbindung über Leipzig in Zukunft über Halle fahren zu legen. Dazu erklärt Torsten Herbst, verkehrspolitischer Sprecher der FDP-Fraktion im Sächsischen Landtag:
"Die Pläne der Bahn sind eine nicht hinnehmbare Zumutung für Sachsen. Weite Teile des Freistaates würden damit von einem leistungsfähigen Fernverkehrsangebot abgeschnitten. Die ohnehin bereits stiefmütterlich behandelten ICE-Verbindungen Dresden-Leipzig-Frankfurt sowie Berlin-Leipzig-München würden nach den aktuellen Bahn-Plänen weiter abgewertet. Damit würde nicht nur die Attraktivität des Bahn-Fernverkehrs sinken - die Einschnitte würden sich auch äußerst negativ auf den angebundenen Regionalverkehr in Sachsen auswirken."