Förderpolitik gegen Arbeitslosigkeit rückt Betroffene in den Mittelpunkt
(09.06.2010)
Das sächsische Wirtschaftsministerium will ESF- und Landesmittel zur Förderung von Arbeitslosen und Benachteiligten zielgenauer einsetzen. Die Mittel sollen auf eine bedarfsgerechte individuelle Förderung der Menschen konzentriert werden, die auf den schon vorhandenen Kompetenzen aufbaut und die persönlichen Bedürfnisse berücksichtigt, sagte Sachsens Wirtschaftsminister Sven Morlok (FDP).
Dazu erklärt Torsten Herbst, wirtschaftspolitischer Sprecher der FDP-Fraktion im Sächsischen Landtag:
"Die neue Schwerpunktsetzung ist eine notwendige Korrektur der bisherigen Politik des einstigen SPD-Wirtschaftsministers. In Zeiten knapper Kassen ist ein zielgenauer Einsatz der Fördermittel unabdingbar. Doppelstrukturen mit vergleichbaren Angeboten der Bundesagentur für Arbeit werden abgebaut.
Die Förderungen rücken nun endlich den einzelnen Arbeitssuchenden in den Mittelpunkt, um ihn fit für den Arbeitsmarkt zu machen. Beispielsweise können Arbeitslose einen Berufsabschluss machen. Aufbauend auf individuellen Fähigkeiten des Einzelnen wird seine Beschäftigungsfähigkeit verbessert."