Lehrer stärker nach Leistung bezahlen und Anreize für den Verbleib in Sachsen schaffen
(12.03.2009)
Zur heutigen Aktuellen Debatte im Sächsischen Landtag "Bessere Bedingungen an sächsischen Schulen - Abwanderung von Lehrerinnen und Lehrern verhindern" und zum FDP-Antrag "Engagement belohnen - Sächsische Lehrer leistungs- und bedarfsgerecht vergüten" erklärt Torsten Herbst, bildungspolitischer Sprecher der FDP-Fraktion im Sächsischen Landtag:
"Die CDU/SPD-geführte Staatsregierung hat kein Konzept zur Abwendung des Lehrermangels. Im Gegenteil: Wer auf der Homepage des Ministeriums Mittelschul- und Gymnasiallehrer den Wechsel in andere Bundesländer anbietet, hat den Ernst der Lage nicht verstanden. Diese peinliche Wegzugsempfehlung für Lehrer sollte schnellstens von den Internetseiten des Ministeriums getilgt werden.
Stattdessen müssen wir alles versuchen, um Lehrer für Sachsen zu gewinnen. Dazu müssen alle Möglichkeiten genutzt werden, besonders umworbene Lehrer mit Gehaltszulagen in Sachsen zu halten. Zudem sollen besonders engagierte Lehrer auch besser bezahlt werden. Vor diesem Hintergrund ist die Vereinbarung der Tarifpartner des öffentlichen Dienstes zur Streichung des Leistungsentgeltes ein Schritt rückwärts, der vor allem engagierte Lehrer bestraft. Satt weniger brauchen wir mehr Leistungsbezahlung für Lehrer."