Torsten Herbst - Neue Kraft für Sachsen
Herbst Torsten Herbst - Neue Kraft für Sachsen
mailDrucker

SZ "Pro und Kontra"

(21.09.2009) 

"Sächsische Schüler stehen mit ihren Leistungen an der Spitze in Deutschland. Wir wollen, dass sich unsere Kinder künftig mit der Spitze Europas messen können.
Sachsen braucht dafür ein Schulsystem, das faire Chancen für jeden bietet.

Bisher fällt die Entscheidung für Mittelschule oder Gymnasium in der 4. Klasse. Dies ist oft zu früh, Spätstarter werden benachteiligt. Im vergangenen Schuljahr gelang nur 0,6 Prozent aller Sechstklässler der Sprung aufs Gymnasium. Das ist zu wenig! Wir können es uns nicht leisten, auch nur ein sächsisches Talent zu verschenken.

Deshalb gibt es künftig nach der 6. Klasse eine zweite Bildungsempfehlung. Mit einer Durchschnittsnote von besser als 2,5 kann ein Schüler problemlos auf das Gymnasium wechseln. Damit dieser Übergang reibungslos gelingt, werden die Lehrpläne beider Schularten angeglichen. Außerdem werden wir die Mittelschule zur Oberschule aufwerten. Dazu gehört die Einführung der zweiten Fremdsprache ebenso wie besondere Leistungsgruppen. Das neue Schulmodell lässt Eltern genügend Zeit, den richtigen Bildungsweg für ihr Kind zu wählen. Es steht für Chancengerechtigkeit und Leistungsorientierung."