Torsten Herbst - Neue Kraft für Sachsen
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Parteien streiten über Schulreform

(12.08.2009) 

Dresden. Angesichts weiter sinkender Schülerzahlen hat die SPD-Landtagsfraktion ein schnelles Umsteuern in der Bildungspolitik gefordert. Bleibe es bei den jetzigen Maßstäben, drohten nach 2010 wieder Schulschließungen, sagte Fraktionschef Martin Dulig gestern: „Das wäre das Ende der Schule auf dem flachen Land.“ Eine Reform sei unumgänglich.

Kultusminister Roland Wöller (CDU) wies Duligs Äußerungen gestern als Wahlkampfgeschrei zurück. Gerade auf dem flachen Land gebe es zahlreiche einzügige Schulen. Die FDP warf den Sozialdemokraten wiederum eine Mitverantwortung für die Schließung zahlreicher Schulen und Tatenlosigkeit angesichts des drohenden Lehrermangels in Sachsen vor.

Auch die Linkspartei reagierte: Statt weitere fünf Jahre vergeblich an eine uneinsichtige CDU zu appellieren, sollte sich die SPD lieber für einen bildungspolitischen Aufbruch ohne CDU öffnen. (dpa/SZ)