Torsten Herbst - Neue Kraft für Sachsen
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Sachsens Schulen brauchen Fremdsprachenoffensive

(23.01.2009) 

Pressemeldungen zufolge steht der Fremdsprachenunterricht insbesondere im Grundschulbereich in Sachsen in der Kritik. Probleme solle es beim Übergang von der Grundschule in weiterführende Schulen und an der Gestaltung der Lehrpläne geben.

Hierzu erklärt Torsten Herbst, bildungspolitischer Sprecher der FDP-Fraktion im Sächsischen Landtag:
"Der Fremdsprachenunterricht an sächsischen Grundschulen leidet an einer chaotischen Lehrplangestaltung. Statt eines fließenden Übergangs beim Fremdsprachenlernen von der Grundschule auf weiterführende Schulen erleben viele Schüler aufgrund der veränderten Leistungsanforderungen einen wahren Schock.

Statt deshalb den Fremdsprachenunterricht in der Grundschule zu verteufeln, muss man ihn deutlich stärken! Dafür ist der Übergang zur fünften Klasse dringend zu verbessern und der Lehrplan grundsätzlich zu überarbeiten.
Wir brauchen zudem eine qualitative Aufwertung des Unterrichts. Statt eines sturen Vokabelpaukens muss das anwendungsorientierte Sprachenlernen eine höhere Priorität erhalten. Dazu kann auch ein verstärkter Einsatz von Muttersprachlern an sächsischen Schulen beitragen.

Um die Qualität des Fremdsprachenunterrichts insbesondere an Grundschulen zu verbessern, brauchen wir endlich eine Fremdsprachenoffensive an sächsischen Schulen. Diese hatte die FDP-Fraktion bereits im Rahmen der Haushaltsverhandlungen gefordert und dafür Mittel in Höhe von fünf Millionen Euro beantragt. Damit sollte die Einführung einer qualitativ hochwertigen und flächendeckenden Fremdsprachenausbildung ab Klassenstufe 1 finanziert werden."