Torsten Herbst - Neue Kraft für Sachsen
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Flächendeckend "Tempo 30" in Städten absolut unsinnig

(17.03.2010) 

Der Berliner Senat plant eine Bundesratsinitiative, nach der "Tempo 30" in allen deutschen Ortschaften zur Regel werden soll. Jede höhere Geschwindigkeit soll zur Ausnahme werden. Dass "Tempo 50" auf Hauptverkehrsstraßen gelten solle, sei jedoch unstrittig, heißt es von Verkehrsplanern des Senats.

Dazu erklärt Torsten Herbst, verkehrspolitischer Sprecher der FDP-Fraktion im Sächsischen Landtag:

"Ein flächendeckendes 'Tempo 30' ist aus Gründen der Verkehrssicherheit, der Ökologie und des Lärmschutzes absolut unsinnig. Wer den Verkehr im gesamten Stadtgebiet ausbremst und damit für mehr Staus sorgt, erhöht den Schadstoffausstoß und die Lärmbelastung. Das gilt insbesondere für Schleichfahrten mit hoher Drehzahl im zweiten Gang. Tempo 30 ist in verkehrsberuhigten Wohngebieten oder vor Schulen sinnvoll - nicht jedoch auf vierspurigen Hauptstraßen. Wir brauchen keine starren Geschwindigkeitsbegrenzungen, sondern vielmehr ein intelligentes Verkehrsmanagement, das durch moderne Telematiklösungen den Verkehr fließen lässt und damit Lärm und Schadstoffausstoß minimiert."