Kultusministerium soll für späteren Unterrichtsbeginn sorgen
(05.09.2008)
Pressemeldungen zufolge beginnt im Vergleich zu anderen Bundesländern die erste Unterrichtsstundestunde an sächsischen Schulen sehr früh. Dazu erklärt Torsten Herbst, bildungspolitischer Sprecher der FDP-Fraktion im Sächsischen Landtag:
"Während sich Wissenschaftler einig sind, dass ein zu früher Unterrichtsbeginn Leistungsfähigkeit mindert und den Schulweg gefährlicher macht, verschläft die sächsische Kultusbürokratie dieses Thema weiter. Seit drei Jahren wird im Landtag darüber diskutiert. Das Kultusministerium musste sogar zugeben, dass einige Grundschulen eher mit dem Unterricht begannen als zulässig. Bis heute hat sich nur wenig geändert. Auch wenn die Schulen selbst über den Unterrichtsbeginn entscheiden, muss das Kultusministerium die unterste Grenze für den Schulbeginn endlich auf acht Uhr anheben, damit alle Schüler optimal lernen können."