Torsten Herbst - Neue Kraft für Sachsen
Herbst Torsten Herbst - Neue Kraft für Sachsen
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Sachsen braucht gesteuerte Zuwanderung von gut ausgebildeten Fachkräften

(18.10.2010) 

Der Freistaat Sachsen will die Anerkennung von im Ausland erworbenen Berufsabschlüssen erleichtern. Ein entsprechendes Konzept zur besseren Integration von Zuwanderern will das Kabinett bis Mitte April nächsten Jahres verabschieden. Dazu erklärt Torsten Herbst, wirtschaftspolitischer Sprecher der FDP-Fraktion im Sächsischen Landtag:

"Sachsen braucht eine gesteuerte Zuwanderung von gut ausgebildeten Fachkräften, damit wichtige Arbeitsplätze künftig nicht unbesetzt bleiben. Unsere Wirtschaftskraft und unser Wohlstand im Freistaat beruhen auf qualifizierten und motivierten Arbeitnehmern.

Mit einem neuen Integrationskonzept müssen wir den Einstieg für dringend gebrauchte Fachkräfte in Sachsen erleichtern. Dazu muss die Politik klare Regeln vorgeben. Eine Zuwanderung in unsere Sozialsysteme können wir uns nicht leisten. Dieser Irrweg hat sich als falsch erwiesen und wird von den Menschen in unserem Land nicht länger akzeptiert. Entscheidendes Kriterium für den Zuzug von Einwanderern ist die Qualifikation, denn nur Fachkräfte sorgen für eine wettbewerbfähige und innovative Wirtschaft. Ein solches Zuwanderungskonzept werden auch die Menschen in Sachsen unterstützen, denn sie wissen, dass es unserem Land nützt.

Der Freistaat hat ein Interesse daran, viele kluge Köpfe aus dem Ausland und anderen Bundesländern hierher zu holen. Schon jetzt können viele Betriebe bei uns ihren Fachkräftebedarf nicht mehr decken. Schrille Stimmen aus Bayern, die einen Zuwanderungstopp fordern, haben mit dem Alltag in den Unternehmen nichts zu tun. Ein Blick in unsere moderne Arbeitswelt zeigt: Ein arbeitsloser Koch kann nicht einfach zum Ingenieur umgeschult werden."