Torsten Herbst

Anwohner mit Mindestabstand zu Windkraftanlagen schützen! - Kritik an sächsischer Ablehnung der geplanten 1.000-Meter-Regelung

Die Umweltminister der Länder lehnen einstimmig den geplanten Mindestabstand beim Bau von Windkraftanlagen ab. Einen entsprechenden Beschluss fassten die Ressortchefs heute auf ihrer Herbsttagung in Hamburg. Der Mindestabstand sei das "falsche Signal", heißt es. Der Ausbau der Windenergie an Land sei ohnehin beinahe zum Stillstand gekommen. Dazu erklärt der sächsische FDP Bundestagsabgeordnete Torsten Herbst:

„Beim geplanten Mindestabstand zwischen Windkraftanlagen und Wohnhäusern geht es nicht um irgendwelche ‚Signale‘ oder sonstige Symbolpolitik, sondern um die Lebensqualität von Anwohnern. Und die müssen wir mit einem Mindestabstand zu Windkraftanlagen schützen. Das Nein auch aus Sachsen ist vollkommen unverständlich.

Warum der Ausbau der Windenergie beinahe zum Stillstand gekommen ist, liegt auf der Hand: Weil Windkraft mitten in Deutschland nun einmal nicht für eine stabile Energieversorgung taugt und wirtschaftlich nicht tragfähig ist. Das weiß auch jeder – selbst jeder, der allein wegen üppiger staatlicher Geldgeschenke in Windräder investiert hat.“