Torsten Herbst

Freigabe von sächsischen Gewässern für Kite-Surfer erleichtern

Auf sächsischen Gewässern gilt ein generelles Kite-Surfing Verbot. Ausnahmen von diesem Verbot sind nur unter sehr eingeschränkten Voraussetzungen möglich. Dazu erklärt der sächsische Bundestagsabgeordnete und Generalsekretär der FDP Sachsen, Torsten Herbst:

„Kite-Surfing ist insbesondere in den Sommermonaten eine Bereicherung für das Freizeitangebot auf den sächsischen Gewässern. Umso enttäuschender ist es, dass Kite-Surfer momentan nur auf zwei Seen im Freistaat ihrem Hobby nachgehen können. Grund dafür sind sehr aufwändige und bürokratischen Prüfungen, um eine Ausnahme vom generellen Kite-Surfing-Verbot zu erwirken. Das ist weder zeitgemäß, noch gerechtfertigt. Die Regelungen zur Freigabe von Gewässern für das Kite-Surfing gehören daher dringend vereinfacht.

Für touristisch attraktive Seenlandschaften und den Wassertourismus gerade in den ehemaligen Kohlerevieren ist die gegenwärtige Nutzungseinschränkung äußerst ärgerlich. Bei den neuen Seen in der Lausitz und im Leipziger Südraum könnte die großzügigere Freigabe für Kite-Surfer einen positiven Impuls für den Wassersport setzen.“

 

Hintergrund:

Laut Sächsischer Schifffahrtsverordnung ist das Kite-Surfing auf sächsischen Binnengewässern verboten. Derzeit gelten von diesem Verbot nur zwei Ausnahmen - auf dem Bärwalder See in der Lausitz und dem Hainer See bei Leipzig. Um eine solche Ausnahme zu erwirken, sind gegenwärtig umfangreiche Prüfungen bezüglich Umweltverträglichkeit, wasserrechtlichen Voraussetzungen und Sicherheitsvoraussetzungen notwendig.