Torsten Herbst

Nachtbaustelle am Autobahndreieck Dresden-West ist gute Nachricht für sächsische Autofahrer – Ausreden von Verkehrsminister Dulig offenbar widerlegt

Zur Ankündigung des zuständigen Landesamtes für Straßenbau und Verkehr (LASuV), rund um das Autobahndreieck Dresden-West nun vermehrt auch nachts arbeiten zu lassen, erklärt der sächsische Bundestagsabgeordnete und Obmann der FDP-Fraktion im Ausschuss für Verkehr und digitale Infrastruktur, Torsten Herbst:

„Es ist eine gute Nachricht für alle Autofahrer, dass im Rahmen der Fahrbahnsanierung auf der A4  und der A17 jetzt auch nachts gebaut wird. Die Ankündigung zeigt deutlich, dass auf stark befahrenen Strecken schneller gebaut werden kann, wenn der politische Wille vorhanden ist. Bemerkenswert ist dabei, dass Verkehrsminister Martin Dulig vor kurzem noch erklärt hat, es würden sich keine Baufirmen für Nachtbaustellen in Sachsen finden. Dies widerspricht der Erfahrung aus vielen anderen Bundesländern, wo seit Jahren Tageslicht- oder Nachtbaustellen betrieben werden oder Firmen Beschleunigungszuschläge gezahlt werden. Offensichtlich muss der Verkehrsminister erst durch die öffentliche Diskussion dazu getrieben werden, über ein effektiveres Baustellenmanagement nachzudenken.

Die zusätzlichen Kosten für Nacht- oder auch Tageslichtbaustellen wiegen den volkswirtschaftlichen Schaden durch kilometerlange Megastaus bei weitem auf. Gerade bei stark befahrenen Autobahnabschnitten wie auf der A4 im Großraum Dresden können durch die Verkürzung der Bauzeit Unfälle und Staus reduziert werden. Bundesländer wie Bayern, Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen machen schon seit längerem vor, wie man Bauzeiten verkürzt und die Belastung für die Autofahrer durch Baustellen möglichst gering hält.“

 

Hintergrund:

Die gemeinsame Pressemitteilung des LASuV und der Stadt Wildsdruff zur Fahrbahnsanierung am Dreieck Dresden-West ist unter folgendem Link zu finden.