Torsten Herbst

Schaffung von Freiheitsregionen in Ostdeutschland bietet neue Möglichkeiten für Gründer – Unternehmertum in Sachsen stärker fördern

Zur heutigen Beratung des Antrages der FDP-Bundestagsfraktion „Gründerrepublik Deutschland – Freiheitszonen für einen Aufschwung Ost“ im Deutschen Bundestag erklärt der sächsische FDP-Bundestagsabgeordnete und Obmann im Verkehrsausschuss des Deutschen Bundestages, Torsten Herbst:

„Auch im 29. Jahr nach der Wiedervereinigung hat die sächsische Wirtschaft enormen Aufholbedarf gegenüber anderen Bundesländern. Es ist angesichts der rückläufigen Existenzgründungen im Freistaat höchste Zeit, dass Unternehmensgründungen deutlich erleichtert werden. Wir müssen den Gründergeist stärken und das Gründen praktisch erleichtern. Das gilt auch für die große Zahl von sächsischen Unternehmen, für die eine altersbedingte Nachfolge ansteht.

Die FDP-Bundestagsfraktion will durch die Schaffung von Freiheitsregionen dafür sorgen, dass Gründen in Sachsen einfacher geht als anderswo in der Bundesrepublik. Das bedeutet ganz konkret die digital realisierbare Gründung eines Unternehmens innerhalb von 24 Stunden, ein bürokratiefreies erstes Jahr für Gründer, Experimentierklauseln für die Abweichung vom Bundesrecht, einfachere Genehmigungsverfahren für Infrastruktur- und Bauprojekte sowie spezielle Investitionszulagen für Innovationen.

Wirtschaftliches Wachstum und technische Innovationen lassen sich nicht vom grünen Tisch im politischen Berlin aus erzwingen. Sie entstehen nur durch innovative Unternehmen und Unternehmer, die bereit sind, Risiken auf sich zu nehmen. Dafür muss der Staat die Rahmenbedingungen schaffen - von einer stärkeren Berücksichtigung von Gründergeist in der Schule bis zu modernen, blockchainbasierten Anwendungen in der Steuer- und Finanzverwaltung.“

 

Hinweis: 

Den Antrag der FDP-Bundestagsfraktion „Gründerrepublik Deutschland – Freiheitszonen für einen Aufschwung Ost“ finden Sie hier.