Unser Land neu denken
Bundestagsabgeordneter für Sachsen

Über mich

FDP-Obmann im Ausschuss für Verkehr und digitale Infrastruktur
Mitglied im Bundesvorstand der FDP
Landesschatzmeister der FDP Sachsen

Portraitphoto

Ich wurde 1973 in Dresden geboren, ging dort zur Schule und legte das Abitur ab. Nach dem Zivildienst studierte ich International Business Studies in Dresden und Liverpool - mit dem Abschluss als Diplom-Kaufmann (FH). 1998 startete ich meine berufliche Tätigkeit in der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit sowie Kommunikationsberatung - mein Berufsfeld bis heute. Parallel dazu war ich von 2004 bis 2014 Mitglied des Sächsischen Landtages.

Positionen

Deutschland braucht ein Update - mit mehr Freiheit, bester Bildung, echtem Fortschrittsgeist, wirtschaftlicher Vernunft und einem starken Rechtsstaat.

Bildung

Wir brauchen eine nationale Investitionsoffensive für weltbeste Bildung - durch erstklassig ausgebildete Lehrer, zukunftsorientierte Bildungsinhalte und Lernformen sowie topmodern ausgestattete Schulen. Die Bereitstellung von WLAN an allen sächsischen Schulen bis 2020 ist dabei ein notwendiger Schritt. Bei bundesweit einheitlichen Bildungsstandards möchte ich die Orientierung am hohen sächsischen Niveau. Wir brauchen wohnortnahe Schulen.

Digitalisierung

Deutschland und Sachsen müssen digitale Vorreiterländer werden. Wir brauchen die flächendeckende Verfügbarkeit mit schnellem Internet von mindestens 100 Mbit/s bis zum Jahr 2022. Die „Funklöcher“ vor allem entlang der Autobahnen, Bundes- und Staatsstraßen sowie Schienenwege gehören beseitigt. Die öffentliche Verwaltung muss nach dem Vorbild Estlands digital modernisiert werden, um den Bürgern Wege aufs Amt zu ersparen.

Soziale Marktwirtschaft

Ich möchte einen Staat, der nicht bevormundet, sondern Freiheit und Eigenverantwortung stärkt. Wir müssen mehr Mut machen, Unternehmen zu gründen und Neues zu wagen. Zu viele bürokratische Hürden stehen oft im Weg. Ich möchte, dass sich Fleiß und Anstrengung für alle Bürger in Deutschland wieder lohnen - und nicht nur für den Finanzminister. Eine spürbare Senkung der Steuerlast ist längst überfällig und ein Gebot der Gerechtigkeit.

Mobilität

Unser Land braucht eine Modernisierung der Verkehrsinfrastruktur. Dazu gehören die Elektrifizierung der Eisenbahn Dresden-Görlitz und Leipzig-Chemnitz für schnellen Bahnfernverkehr sowie der zügige Ausbau von Bundesstraßen, beispielsweise nach Zittau (B178 n) und Torgau (B87 n). Sachsen soll zudem zum Modellland für digitales Verkehrsmanagement, Telematiklösungen und automatisiertes Fahren werden. Wir brauchen dafür den notwendigen Freiraum.

Recht

Ich möchte einen Staat, der seine Kernaufgaben im Bereich Rechtsordnung, Bürgerrechte und Sicherheit umfassend erfüllt. Unsere Bürger müssen in Sicherheit vor Kriminalität und Terrorismus leben können. Bestehende Rechtsnormen gehören konsequent durchgesetzt. Dazu braucht es eine handlungsfähige Polizei und Justiz statt dem Ruf nach immer neuen Gesetzen. Gesetzestreue Bürger müssen sich verlassen können, dass ihre Privatsphäre geschützt ist.

Einwanderung

Die Zuwanderung in unser Land gehört klar und eindeutig geregelt - mit Unterscheidung zwischen. Asyl, Flüchtlingsschutz und Einwanderung. Von einem Einwanderungsgesetz nach kanadischem Vorbild würde nicht nur Deutschland, sondern auch Sachsen profitieren. Bei Einwanderern suchen wir uns aus, wer zu uns kommt. Für Kriegsflüchtlinge brauchen wir vorübergehenden humanitären Schutz, aber auch funktionierende Rückführungsregelungen nach dem Krieg.

Aktuelles

Kleiner Überblick zu meinen News in den Sozialen Medien.

Eine nette Idee, die gestern in unserem Team entstanden ist: Nervennahrung und ein kleiner Ostergruß für unsere #HeldendesAlltags, die (nicht nur) momentan in den Pflegeheimen Unglaubliches leisten. Ein ganz großes Dankeschön 🙏

Ich finde die Position des #Ethikrates absolut richtig - auch wenn wir heute noch nicht sagen können, an welchem Tag welche Erleichterungen möglich sind. Die öffentliche Debatte über #Öffnungsperspektiven brauchen wir dennoch! Ich kann es nicht nachvollziehen, dass grundsätzliche Entscheidungen nur hinter den Mauern des Kanzleramtes beraten und dann einfach verkündet werden.

Ethikrat fordert Diskussion über Corona-"Lockdown"
Der Deutsche Ethikrat hat Politik und Gesellschaft dazu aufgerufen, über die schrittweise Aufhebung der Ausgangs- und Kontaktbeschränkungen ...
(br.de)

Meldungen

Aktuelle Meldungen und politische Positionen auf einen Blick. Sie wollen mehr erfahren? Weitere Infos unter Torsten.Herbst@bundestag.de

Die Äußerungen von Wirtschaftsminister Martin Dulig in den letzten Tagen wecken erhebliche Zweifel, ob er die schwierige Situation der sächsischen Wirtschaft umfassend verstanden hat. Bei allen bereits eingeleiteten und auch inhaltlich richtigen Maßnahmen ist die Unterstützung des sächsischen Mittelstands durch die Staatsregierung nach wie vor unzureichend und schlechter als in anderen Bundesländern. Es braucht endlich ein eigenes Zuschussprogramm des Landes für Unternehmen mit bis zu 50 Mitarbeitern, mindestens eine Verdoppelung der bisherigen Umsatzgrenze des sächsischen Soforthilfe-Darlehensprogramms sowie eine veränderte Kurzarbeiterregelung mit Abschlagszahlungen.

Es ist unglaublich, dass es Wirtschaftsminister Dulig als ‚nachhaltig‘ bezeichnet, die akuten wirtschaftlichen Probleme der Soloselbständigen und Kleinstunternehmen in die Zukunft zu schieben. Es wird für viele Unternehmen praktisch nicht möglich sein, den totalen Wegfall der jetzigen Umsätze in der Krise nachträglich zu kompensieren. Dulig glaubt doch nicht wirklich, dass die Menschen nach der Krise beispielsweise in Restaurants nur noch doppelte Portionen essen werden oder Musiker nach der Krise am Wochenende zwei Konzerte auf einmal geben können.

Die Deutsche Bahn sollte die teilweise Stilllegung ihrer ICE-Flotte zwingend für eine Generalüberholung ihrer ICE-Flotte nutzen. Denn noch im Sommer 2019 war mehr als jeder zweite Fernzug in Deutschland mit Defekten unterwegs. Die DB AG hat aufgrund der Einschränkungen im Fernverkehr nun die einmalige Gelegenheit ihre gesamte Flotte auf Vordermann zu bringen. Gesperrte Toiletten, defekte Türen und Steckdosen oder ausgefallene Bistrotechnik müssen nach Ende der Corona-Pandemie endlich der Vergangenheit angehören.

Etwa 50 Prozent aller Staus auf deutschen Autobahnen werden von Baustellen verursacht. Die Bauzeit zu verkürzen muss daher eine Priorität sein. 24-Stunden-Baustellen sind dazu ein hervorragend geeignetes Mittel, das zeigen Erfahrungen auch aus anderen Bundesländern. Es ist positiv, dass auch sächsische Baumaßnahmen an besonders staugefährdeten Strecken mittlerweile als 24-Stunden-Baustelle ausgeführt werden. Dieses Mittel sollte zukünftig noch intensiver genutzt werden.

Entgegen der Ankündigung sofortiger, großzügiger und unbürokratischer Hilfen für Unternehmen und Selbständige gibt der Freistaat mit seinen derzeitigen Hilfsangeboten ein katastrophales Bild ab. Während nahezu alle anderen Bundesländer längst eigene Soforthilfe-Zuschussprogramme aufgelegt haben, bietet der Freistaat weiterhin nur sein Kreditprogramm für Unternehmen mit einem Jahresumsatz unter einer Million Euro an.

Die 1,5 Millionen Euro, die sich nach Auszahlung der Mittel für das 2. Halbjahr 2019 etwa verdoppeln sollten, müssen auch wirklich für die Verbesserung der Verkehrsinfrastruktur für die Bundesfernstraßen genutzt werden. Das ist keine bloße politische Idee, sondern gesetzlich vorgeschrieben, damit die Mittel auch wirklich zweckgebunden verwendet werden. So könnten beispielsweise Telematiksysteme für eine intelligentere Verkehrssteuerung und einen besseren Verkehrsfluss sorgen.

Ich fürchte, sowohl Bund als auch die Sächsische Staatsregierung denken immer noch zu schematisch in Kategorien, die nicht in die Zeiten einer deutschlandweiten und globalen Krise historischen Ausmaßes passen. Sachsen muss daher dringend über ein Notfallprogramm mit direkten und nicht rückzahlbaren Zuschüssen für Kleinunternehmen und Selbständige nachdenken.

Mein politischer Werdegang

Nachfolgend ein kurzer Überblick über meinen politischen Werdegang.

  • 1989

    Beginn des politischen Engagements

    Gründung/Eintritt in die Jungliberale Aktion Sachsen (JuliA)
  • 1994

    Mitgliedschaft in der FDP

    Eintritt in die Freie Demokratische Partei (FDP)
  • 1997

    JuliA-Landesvorsitzender

    Wahl zum Landesvorsitzenden der Jungliberalen Aktion Sachsen (JuliA)
  • 1999

    Stv. Landesvorsitzender der FDP Sachsen

    Wahl zum stellvertretenden Landesvorsitzenden der FDP Sachsen
  • 2004

    Wahl in den Sächsischen Landtag

    Wahl in den Sächsischen Landtag. Mitglied des Landtags bis 2014. Sprecher für Bildung, Wirtschaft, Europa und Medien.
  • 2005

    Generalsekretär der FDP Sachsen

    Wahl zum Generalsekretär der FDP Sachsen
  • 2017

    Wahl in den Deutschen Bundestag

    Wahl als Bundestagsabgeordneter für die FDP Sachsen
  • 2019

    Mitglied im Bundesvorstand der FDP

    Wahl zum Mitglied des Bundesvorstandes der FDP
  • 2019

    Landesschatzmeister der FDP Sachsen

    Wahl zum Landesschatzmeister der FDP Sachsen

Mein Büro

Meine Mitarbeiter in Berlin und Sachsen

Susanne Langer

Büroleiterin (Sachsen)

Katja Rülke

Referentin Organisation (Sachsen)

Andreas Novak

Mitarbeiter (Sachsen)

Marion Vogdt

Büroleiterin (Berlin)
Fon
030-22775285
Fax
030-22770285

Alexander Mey

Wissenschaftlicher Referent (Berlin)
Fon
030-22775285
Fax
030-22770285

Friedrich Roderfeld

Mitarbeiter (Sachsen)

Julian Schrader

Mitarbeiter (Sachsen)

Laura Schieritz

Mitarbeiterin (Sachsen)

Maximilian Brust

Mitarbeiter (Sachsen)

Reiner Deutschmann

Mitarbeiter (Sachsen)

Kontakt

Torsten Herbst MdB
Büro Berlin
Platz der Republik 1
11011 Berlin
Telefon 030-22775285
Telefax 030-22770285
E-Mail torsten.herbst@bundestag.de

Büro Berlin

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Deutschland

Tel.
030 227-75285
Wahlkreisbüro Dresden

Liberales Haus
Radeberger Str. 51
01099 Dresden
Deutschland

Tel.
0351 655765-60